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Der Opel Kadett A / Opel Kadett B – das waren noch Zeiten…

Herrliche Fahrzeuge hatte Opel in den 60er Jahren auf den Markt gebracht, neben dem Opel Rekord A kam 1962 auch der direkte VW Käfer Konkurrent von Opel auf den Markt, der Kadett A. Der Plan ging sogar teilweise auf, denn der Kadett bot damals mehr Platz als der „und läuft und läuft und läuft“ Käfer und auch die Technik war etwas moderner, denn der Motor war damals schon wassergekühlt! Der 1.0 Liter Motor wog damals nur 96 kg und hielt verdammt gut, die Konstruktion wurde bis in die 90er Jahre noch weiterhin verwendet, doch den Kampf gegen den Rost hatte der Kadett A schon fast verloren als er in Bochum vom Band lief.

Im Jahre 1965 kam nach nur 3 Jahren Bauzeit auch schon der Kadett B auf den Markt, hiervon gab es sogar eine Rallye Version mit 1.9l und sagenhaften 90 PS – die 170 km/h die der Kadett B damals als Höchstgeschwindigkeit mitbrachten waren unerhört viel für die Zeit. Mit dem Kadett B kam die Limousine ,das sportlichere Coupé, und sogar ein Kombi – also der Kadett B Caravan. Der Rallye Kadett  wurde nur als Coupé angeboten, bis Juli 1967  als „Kiemen-Coupé“  mit einem 1.1l Motor mit Doppelvergaser und 60 PS, ab 1967 folgte dann der 1.9l Motor. Dreipunkt Sicherheitsgurte waren damals ein Extra, genauso wie das Sportlenkrad, Drehzahlmesser im Cockpit und Mittelkonsole zusammen mit Öldruckmesser und Amperemeter (diese kleinen VDO Anzeigen).

Der Name Kadett überlebte den VW Käfer, denn bei Opel blieb man der Devise bis zum Jahre 1993 treu, denn da endete die Ära Kadett mit dem Opel Kadett E und der Astra F durfte übernehmen. 10 Millionen Fahrzeuge wurden verkauft, geworben wurde zunächst mit dem Slogan : „Opel Kadett kurz gesagt O. K“ , später dann mit „Opel Kadett. Das Auto“ und nun dürfen sich Opelfans wundern – denn vor knapp 10 Jahren brachte Volkswagen ja einen ganz ähnlichen Werbeslogan auf den Markt ;).

Abgelöst wurde der Kadett B dann 1973 vom Opel Kadett C.